Neue Investitionen im Kaukasus und in Asien
Der Monat in Kürze:
• I-AM investiert in Georgien und Kasachstan
• Lokale Währungen werden durch die nachlassenden Spannungen im Nahen Osten unterstützt
• Das Porträt eines Mikrounternehmers aus Rumänien
I. Managerkommentar
Im Berichtsmonat Juni 2026 investierte I‑AM Vision Microfinance in Georgien, Kasachstan und Rumänien. Die Investition in Kasachstan hat das Ziel einen positiven Beitrag zum UN‑Nachhaltigkeitsziel 5 „Geschlechtergleichstellung“ zu leisten, nachdem das MFI mehr als die Hälfte des Kreditportfolios an weibliche Kundinnen und Mikro- bzw. Kleinunternehmen alloziert.
Die im I‑AM Vision Microfinance Fund investierten Schwellen- und Frontierwährungen entwickelten sich im Monat Juni überwiegend positiv, trotz des stärkeren US‑Dollars, der durch Zinserhöhungserwartungen Rückenwind erhielt. Im Allgemeinen dürften die nachlassenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten das Universum der Schwellen- und Frontierwährungen unterstützen. Währungen wie die Indische Rupie (INR) und die Indonesische Rupiah (IDR), die im zweiten Quartal aufgrund des Konflikts und der damit verbundenen Sorgen über steigende Energiepreise unter Druck geraten waren, stabilisierten sich mit zunehmender Wahrscheinlichkeit einer Lösung des Konflikts. Regional betrachtet gab es im Berichtsmonat keinen klaren Gewinner. Die drei stärksten Währungen im Portfolio des I‑AM Vision Microfinance Local Currency Fund stammten aus drei verschiedenen Kontinenten: Der Kolumbianische Peso (COP), der Ugandische Schilling (UGX) und der Kasachische Tenge (KZT).
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