Der Monat in Kürze:
• I-AM investiert in Lateinamerika, Zentralasien und Südostasien
• Lokale Währungen bleiben trotz globaler Volatilität widerstandsfähig
• Ein langjähriger MFI-Partner aus Guatemala steht im sozialen Fokus
I. Managerkommentar
Im März investierte I-AM Vision Microfinance in Guatemala, Tadschikistan und Indonesien. Diese Finanzierungen haben zur Intention einen positiven Beitrag zu den UN‑Nachhaltigkeitszielen (SDGs) 1 „Keine Armut“ und 5 „Geschlechtergleichstellung“ zu leisten.
Bezüglich interessanter Länderrating Updates wurde Boliviens Kreditrating durch Moody’s und S&P im März heraufgestuft. Dies folgt auf das Fitch‑Upgrade im Januar, das u. a. verbesserten Zugang zu externer Finanzierung sowie geringere politische Einschränkungen hervorhob.
Die im I-AM Vision Microfinance Fund allokierten Frontier‑Währungen zeigten im März trotz der durch den Krieg im Nahen Osten ausgelösten Volatilität eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Die US‑Notenbank hielt ihren Leitzinskorridor am 18. März unverändert bei 3,50–3,75 %, und die EZB ließ den Hauptrefinanzierungssatz am 19. März bei 2 %. Trotz des herausfordernden makroökonomischen Umfelds können Schwellen- und Frontier-Märkte weiterhin attraktive Diversifikationsmöglichkeiten bieten, unterstützt durch günstige Bewertungen, relativ niedrig verschuldete private und öffentliche Haushalte, eine junge Demografie sowie den Zugang zu strategisch bedeutenden Rohstoffen – insbesondere im Kontext globaler Schlüsseltrends wie der Energiewende. Auch kurzfristig ergeben sich Chan-
cen, insbesondere wenn sich ein struktureller Stimmungsumschwung abzeichnet.
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