Wie im Januar gab es auch im Februar große Schwankungen an den Märkten. An den Indizes selbst hat man das gar nicht so bemerkt, aber einzelne Sektoren bzw. Aktien konnten größere Ausschläge verzeichnen. Nachdem die Edelmetalle schon zum Januarende stark korrigierten, gab es im Februar eine große Korrektur bei den Softwaretiteln. Konnte man sich in den letzten beiden Jahren vor der künstlichen Intelligenz (KI) kaum verstecken (jedes Unternehmen präsentierte in irgendeiner Ecke die Arbeit mit der KI), kam es im Februar zur großen KI-Angst. Schier aus dem Nichts heraus haben Anleger jetzt Angst, dass die KI sämtliche Prozesse in der Softwareprogrammierung selbst übernimmt und in den Unternehmen installiert. Es kam zu prozentual zweistelligen Kursrückgängen beispielsweise bei SAP oder IBM. Auch kleinere Softwareberatungsunternehmen waren davon betroffen. Dagegen setzte sich die Kursentwicklung bei Value-Titeln fort. Wir haben das genutzt, um jeweils ein Drittel unserer Positionen in RWE, Dt. Telekom und E.ON zu verkaufen. Diese Unternehmen liefern aktuell gute Zahlen, aber durch die Kursanstiege kann man die
Bewertung nicht mehr als günstig bezeichnen. Im Gegenzug haben wir unsere Investitionen im Chemiesektor erhöht. Wir haben eine erste Position in BASF gekauft und unsere Position in Evonik stark vergrößert. Aufgestockt haben wir auch Dt. Börse und Allgeier nach starken Kursrückgängen wegen KI-Angst. Zusätzlich haben wir eine erste Position in London Stock Exchange aufgebaut. Der Kursanstieg bei Hochtief geht dagegen ungebremst weiter, auch hier schießt die Bewertung in die Höhe. Wir haben nochmals einen Teil verkauft und die sehr üppige Liquidität im Fonds auf die variabel verzinslichen Papiere mit sehr guter Bonität im Bestand verteilt, um die weitere Entwicklung abzuwarten.
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