September 2026 -
Uneinheitliche Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen
Marktupdate
Im September entwickelten sich die globalen Aktienmärkte uneinheitlich. Während Technologie- und KI-nahe Unternehmen weitere Kursgewinne verzeichneten, gerieten zahlreiche zyklische und zinssensitive Branchen unter Druck, sodass die Marktbreite deutlich abnahm. Robuste Konjunktur- und Unternehmensdaten stützten grundsätzlich die Risikobereitschaft, zugleich begrenzten steigende Energiepreise, anhaltende Inflationssorgen und die Aussicht auf eine restriktivere Geldpolitik das Aufwärtspotenzial. An den Zinsmärkten stiegen die langfristigen Staatsanleiherenditen deutlich, da Investoren höhere Inflations-, Fiskal- und Refinanzierungsrisiken einpreisten. Unternehmensanleihen entwickelten sich angesichts steigender Renditen und teilweise zunehmender Risikoaufschläge ebenfalls schwächer. Die Ölpreise blieben aufgrund geopolitischer Spannungen und bestehender Angebotsrisiken volatil, während Gold vor dem Hintergrund höherer US-Renditen und gestiegener Opportunitätskosten deutlich nachgab.
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