Der März 2026 wird vielen als einer jener Monate im Gedächtnis bleiben, der von extremen Ausschlägen geprägt war. Entgegen der Erwartungen der Trump-Regierung sind die wirtschaftlichen und geopolitischen Spannungen nach einem Monat Krieg sehr hoch und die Amerikaner haben keinen Plan, wie sie aus diesem Schlamassel mit erhobenen Kopf wieder rauskommen sollen. Natürlich konnten sich auch die Finanzmärkte diesen Nachrichten nicht entziehen, der Gleichlauf der Verluste bei Aktien, Renten und Edelmetallen überrascht dann aber doch. Beim Gold scheint es sich jedoch um einen größere Adresse als Verkäufer zu handeln. Laut Bloomberg hat die Türkei einen Teil ihrer Goldreserven im März verkauft, um ihre Währung zu stützen. Somit könnte dort die Korrektur ausgestanden sein, mit Rückkäufen warten wir derzeit aber noch etwas ab. Auf der Aktienseite haben wir im Verlauf des Monats unsere Positionen in der Deutschen Lufthansa und der Adesso aufgestockt. Bei den festverzinslichen Wertpapieren haben wir den markanten Zinsanstieg genutzt, um einen Teil der freien Liquidität in Anleihen von BMW, Wüstenrot & Württembergische Versicherung und der Hamburg Commercial Bank zu investieren. Zusätzlich haben wir eine neue Anleihe von HomeToGo aufgrund der aus unserer Sicht attraktiven Ausstattung gezeichnet. Während der starken Korrektur der Aktienmärkte haben wir unsere Absicherung über die DAX-Futures um 1/8 reduziert. Auch wenn wir einen Großteil der schon bis Ende Februar erreichten Performance in 2026 wieder abgeben mussten, schließen wir das erste Quartal mit einem Gewinn von 1.45% ab.
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