Dieser Adlige ist anders. Nicht weil Georg Graf von Wallwitz hauptberuflich Fondsmanager ist. Aus dem Rahmen fällt er durch Eigenschaften, die in dieser Kombination wohl keiner seiner Konkurrenten mitbringt. Der Münchener ist Mathematiker, Philosoph, Buchautor, schreibt einen ungewöhnlichen Börsenbrief. Und der Graf entdeckt den Spaßfaktor beim Thema Finanzen. Er mag es nicht bierernst, wie im Gespräch klar wird.
Graf von Wallwitz, Ihr Flaggschiffprodukt ist ein global anlegender Mischfonds. Ein Produkt unter vielen. Braucht es das noch?
Immerhin gibt es unseren „Phaidros Funds Balanced“ schon länger, seit April 2007, um genau zu sein.
Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen?
Wir waren in allen Börsenphasen, ob sie auf- oder abwärtsgingen, relativ gut. Wir konnten im Krisenjahr 2008 die Verluste moderat halten und waren anschließend im Aufschwung gut dabei. Viele Verwalter sind meistens nur in der einen oder anderen Phase gut.
Interview „Man darf Geld nicht zu ernst nehmen“ im Handelsblatt Nr. 112