15.10.2026 -
Vor 77 Jahren hat die Kommunistische Partei unter Mao Zedong in China die Macht übernommen. Heute ist das Land die Wirtschaftsmacht Nummer 2 auf der Welt. Wie kam es zum Aufstieg Chinas nach den Turbulenzen der Mao-Jahre? Ist das eine echte Erfolgsgeschichte? Und wie steht es um die Wirtschaftspolitik Chinas heute? – Über Jahrzehnte war China bekannt vor allem für billige Massenproduktion. Das hat sich deutlich gewandelt. Sind die zunehmenden Erfolge in Spitzentechnologien auf den Weltmärkten Ausdruck einer echten Stärke? – Die Binnenwirtschaft schwächelt offenbar. Hat China eine erfolgversprechende Strategie, das zu ändern? – Es sieht so aus, als könnte die demografische Entwicklung zum Schicksal für China werden. Einwanderung scheint für China keine Option zu sein. Könnten Roboter und der Einsatz künstlicher Intelligenz die schwindende Zahl an Arbeitskräften mittel- und langfristig kompensieren? – Die chinesische Bevölkerung ist unzufrieden. Könnte sich dies in absehbarer Zeit auch politisch entladen und die Macht der kommunistischen Partei ins Wanken geraten? – Viele deutsche Unternehmen haben in China investiert. Wie wichtig ist China inzwischen für die deutsche Wirtschaft? Und wie sollten Deutschland und Europa auf die chinesische Herausforderung reagieren? – Der rasant zunehmende Import chinesischer Hybridautos ist für europäische Automobilhersteller zum Problem geworden ist. Wie ist in diesem Zusammenhang das Abkommen zu beurteilen, das die EU gerade mit China geschlossen hat? – Schließlich noch die unverändert große Frage für die Weltpolitik: Besteht die Gefahr, dass China in absehbarer Zeit Taiwan angreifen könnte? – Außerdem aus aktuellem Anlass ein Blick auf die Innenpolitik. Am Montag ist Bärbel Bas als Arbeits- und Sozialministerin sowie als Co-Vorsitzende der SPD zurückgetreten. Der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, folgt ihr als Minister. Auf einem Sonderparteitag will die SPD zudem in Kürze die komplette Parteispitze neu wählen lassen. Was heißt dies für den Fortgang der Reformpolitik? Und könnte dies die Koalition aus Union und SPD gefährden?