18.07.2026
Nichtstun beim Investieren kann langfristig gefährlicher sein als Aktien. Denn während Stiftungen ihr Vermögen über Jahrzehnte oder sogar für die Ewigkeit erhalten müssen, benötigen sie gleichzeitig laufende Erträge, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen.
In dieser Ausgabe des Frankfurter Aktientalks sprechen wir mit Sven Häseler, Geschäftsführer von der Asset Standard GmbH, Mitglied der MMD Group, darüber, wie Stiftungen ihr Kapital anlegen – und welche wertvollen Erkenntnisse Privatanleger daraus für den eigenen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge ziehen können.
Dabei geht es unter anderem um:
• den längsten Anlagehorizont der Welt: die Ewigkeit
• Kapitalerhalt, Ausschüttungen und Inflation
• die Rolle von Aktien in einem Stiftungsportfolio
• Multi-Asset-Fonds, ETFs und aktives Management
• Stiftungsaufsicht und professionelle Anlagerichtlinien
• ESG-Vorgaben und nachhaltige Kapitalanlage
• Risiken einer hohen Konzentration auf einzelne Märkte
• Dividenden, Kursgewinne und die Altersvorsorge mit Aktien
Warum halten viele deutsche Stiftungen trotz ihres langen Anlagehorizonts noch immer zu viel Geld auf Tagesgeldkonten oder in niedrig verzinsten Anlagen? Und warum könnte genau diese vermeintliche Sicherheit langfristig zum größten Risiko werden?
Das Gespräch zeigt, weshalb Schwankungen nicht automatisch mit dauerhaftem Verlust gleichzusetzen sind, warum ein Rückgang von 50 Prozent anschließend einen Kursgewinn von 100 Prozent erfordert und weshalb Aktien als Sachwerte einen wichtigen Schutz vor Inflation bieten können.