29.05.2026 -
Die Finanzmärkte sind gefangen in einer endlosen Diskussion: Sind die astronomischen Investitionsausgaben (Capex) der Big-Tech-Konzerne für KI zu hoch? Droht hier eine Blase? Diese zyklische Sichtweise ist ein fundamentaler Denkfehler. Der Markt starrt gebannt auf die Ausgaben der „Mag 7“ und übersieht dabei völlig, wo das Geld tatsächlich landet und welche strukturelle Transformation es auslöst. Die jüngsten Quartalszahlen von Dell sind der perfekte Beleg dafür.
Die Relevanz der „alten“ Giganten
Das Geld der Hyperscaler verpufft nicht. Es fließt direkt in die physische KI-Transformation. Der Rekordumsatz der Dell-Infrastruktur-Sparte zeigt eine beispiellose, ungebrochene Nachfrage nach Servern. Der Markt unterschätzt, dass mit diesen massiven Investitionen etablierte Unternehmen außerhalb der bekannten Nvidias plötzlich ihr gesamtes Geschäftsmodell transformieren. Ein rasant wachsender Auftragsbestand und eine starke Prognose für das Gesamtjahr zeigen, welch starke Positionen Dell hier innehat. Vermeintlich „alte“ Spieler rücken plötzlich wieder in den Fokus.
Profitieren von Geldströmen und echten Knappheiten
Die Diskussion darüber, ob der Capex der Hyperscaler zu groß ist, führt am eigentlichen Ziel vorbei. Stattdessen geht es um die Frage, wer von den unaufhaltsamen Investitionen und den daraus resultierenden physischen Engpässen profitiert. Denn ein Server allein reicht nicht. Um die durch KI erforderliche Rechenleistung in Zukunft zu bewältigen, läuft die Welt in massive, unelastische Limitationen hinein. Deshalb führt an diesen Unternehmen und den entsprechenden Aktien kein Weg vorbei:
- Energie & Stromnetze: Der unersättliche Hunger von KI-Rechenzentren nach Grundlaststrom.
- Speicherlösungen (Storage): Die exponentielle Datenexplosion, die High-Speed-Speicher zur Mangelware macht.
- Netzteile & Kühlung: Kritische Spezialkomponenten, ohne die kein moderner KI-Server betrieben werden kann.
Fazit:
Wer die KI-Transformation nur über die Aktienkurse von Handvoll Software- oder Chip-Giganten definiert, verpasst die eigentliche Story. Die globalen Investitionen fließen in das Fundament der Wirtschaft und machen etablierte Infrastruktur-Akteure zu den wahren Profiteuren von morgen. Diese strukturelle Fehlbewertung des Marktes nutzen wir für unsere Anleger im MainSky Macro Allocation Fund.
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Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8–Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
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