23.04.2026 -
Von den Kongresswahlen über die Konjunktur bis zum Streit über die Spitze der US-Notenbank
Präsident Trump hat bei Meinungsumfragen weiter an Zuspruch verloren. Er selbst ist zwar noch bis Januar 2029 im Amt. Aber bei den Zwischenwahlen zum Kongress am 3. November werden das gesamte Abgeordnetenhaus und ein Drittel der 100 Sitze im Senat neu gewählt. Wie stehen hier die Chancen für Trumps Republikaner? Sollten die Demokraten wie erwartet die Mehrheit im Abgeordnetenhaus erreichen, wäre Trump dann eine „lahme Ente“? Und was würde sich ändern, wenn die Demokraten zusätzlich auch eine Mehrheit von mindestens 51 der 100 Sitze im Senat gewinnen würden? – Wie sehr schadet Trumps Politik der US-Wirtschaft? Und was ist konkret für die US-Konjunktur in den kommenden Jahren zu erwarten? Spielt der Iran-Krieg dabei eine große Rolle? – Trump übt seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 großen Druck auf die eigentlich unabhängige Fed aus, ihren Leitzins kräftig zu senken. Ist der Zielkorridor der Fed von 3,5-3,75% aktuell zu hoch, wie Trump behauptet? – Trump hat den Chef der Fed, Jerome Powell, wiederholt hart kritisiert und schlägt nun Kevin Warsh als Nachfolger vor. Warum sträuben sich einige Republikaner, ihn zu ernennen? Was bedeutet dieser Streit für die US-Geldpolitik? – Schließlich: Angenommen Warsh rückt bald an die Spitze der Fed. Würde er dann den Leitzins kräftig senken?