27.03.2026 -
Sorgenvoll, kopfschüttelnd und immer wieder mit Fragezeichen in den Augen verfolgt die Weltgemeinschaft seit nunmehr vier Wochen den Verlauf der Operation „Epic Fury“ in der Golfregion. An den Finanzmärkten sorgten die Entwicklungen für höhere Öl- und Gaspreise, überwiegend fallende Aktienkurse, steigende Anleiherenditen
und eine Aufwertung des US-Dollars. All diese Kursbewegungen hätte man von der Richtung her nach Beginn der Militärhandlungen antizipieren können.
Der Rückgang des Goldpreises ist da schon eher erklärungsbedürftig. Warum ist der Preis des Edelmetalls in einer Zeit außergewöhnlich hoher geopolitischer Unsicherheit nicht gestiegen? Bei genauerem Hinsehen lassen sich hierfür zehn Erklärungsansätze finden. Eine Auflistung:
Am Vorabend der ersten Angriffe Israels und der USA auf Iran schloss der Goldpreis bei 5.279 USD/oz, dem dritthöchsten Tagesschlusskurs aller Zeiten. Aktuell notiert der Goldpreis rund 16 Prozent niedriger bei 4.450 USD/oz. Anfang der Woche wurde knapp unterhalb von 4.100 USD/oz ein Tief markiert.
(...)