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Pressemitteilung

Jyske Invest: Renditeüberblick Januar 2020

© Jyske Invest

Neues

Lebensgefährlicher Coronavirus im Januar in den Schlagzeilen

Der Ausbruch des Coronavirus mit seinem Epizentrum in der Millionenstadt Wuhan, 800 km westlich von Shanghai, hat bereits Todesopfer gefordert. Berichten von Ende Januar zufolge liegt die Zahl der Erkrankten bei 17.000, und es sind bereits 370 Tote zu beklagen - hiervon die allermeisten in China. China reagierte resolut mit einem Versammlungsverbot in Verbindung mit dem chinesischen Neujahr sowie der Abriege-lung von 9 Städten. Zudem schickten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter nach Hause, so auch internationa-le Unternehmen, die in China präsent sind. Die chinesischen Aktienmärkte öffneten am 3. Februar – nach ei-ner verlängerten Schließung in Verbindung mit Neujahr und dem Virusausbruch - mit einem Kursfall von 9 %.

Coronavirus und Coronafurcht verbreiteten sich schnell

Unter anderem als eine Folge der langen Inkubationszeit war es schwierig, den Virus rechtzeitig zu entde-cken und einzudämmen - trotz Reiseverbotes und anderer internationaler Maßnahmen. Viele Länder haben deshalb inzwischen die ersten Krankheitsfälle registriert. Die Anleger reagierten auf die Unsicherheit und die Aussicht darauf, dass das Wachstum in China und der übrigen Welt beeinträchtigt werden wird. Dies hat insbesondere in den konjunkturempfindlichen Sektoren in sinkenden globalen Aktienkursen resultiert. Die WHO hat den Coronavirus zu einer globalen Notsituation erklärt. Viele Analysten vergleichen die Situation mit dem SARS-Ausbruch im Jahr 2003, aber in Wirklichkeit ist nicht zu wissen, ob der Corona-Ausbruch den-selben Verlauf nehmen wird - und diese Unsicherheit ist für die Finanzmärkte ein harter Brocken.

Ein weiterer ereignisreicher Monat für Donald Trump

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte auch im Januar wieder alle Hände voll zu tun. Unter ande-rem in Verbindung mit dem Amtsenthebungsverfahren, das von einem politischen Tauziehen geprägt war. Trump nahm auch am World Economic Forum in Davos teil, wobei er einer der wenigen war, bei denen das Klima nicht auf der Tagesordnung stand. Darüber hinaus unterzeichnete er den ersten Teil der Handelsver-einbarung mit China. Vom Amtsenthebungsverfahren schienen die Finanzmärkte jedoch kaum Notiz ge-nommen zu haben. Gleiches galt der Handelsvereinbarung, da die Anleger darauf aufmerksam sind, dass sich die wirklichen Hürden in den kommenden Teilvereinbarungen verbergen, die durchaus bis nach der Prä-sidentschaftswahl im November aufgeschoben werden können.

Brexit ist nun eine Realität - die einen feiern, die anderen trauern

Der letzte Januartag war auch Großbritanniens letzter Tag als Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Zu-mindest auf dem Papier. Jetzt beginnt die schwierige Arbeit mit der Aufspaltung der langjährigen Verknüp-fung von Gesetzen, Regeln und Vereinbarungen. Insbesondere die wirtschaftliche Dimension des Austritts und der Verhandlung neuer Vereinbarungen zwischen der EU und Großbritannien können Stolpersteine dar-stellen. Die Finanzmärkte waren vom Austritt weniger begeistert als die britischen Politiker, die für den Austritt gekämpft hatten. Britische Aktien konnten im Januar mit den anderen europäischen Aktien nicht Schritt halten.

Marktrendite

Coronavirus trieb - nach Anstiegen in der ersten Januarhälfte - die Aktien in die Defensive

Die globalen Aktienmärkte hatten einen guten Start ins Jahr - unterstützt von verbesserten Wachstumsaus-sichten - der Ausbruch des Coronavirus in der chinesischen Provinz Hubei, der bereits viele Erkrankte und Tote gefordert hat, trieb jedoch die Aktien in die Defensive. Die globalen Aktienmärkte verzeichneten Ende Januar Kursfälle - und die globalen Aktienrenditen dänischer Anleger kamen nur ins Plus, weil sich der Dol-lar um mehr als 1 % stärkte. Neben den Konsequenzen für die Menschen werden Auswirkungen auf das glo-bale Wachstum befürchtet, da Bedarf an einer Abbremsung der Aktivitäten zur Begrenzung der Verbreitung des Virus besteht. Die Unsicherheit im Verhältnis zu sowohl Umfang als auch Dauer des Ausbruchs verpass-te den Aktienmärkten Ende Januar einen Dämpfer.

Nach drei Monaten mit Zinsanstiegen gingen die Zinsen im Januar zurück

Die übergeordneten Themen in den Rentenmärkten waren die Furcht vor einem bewaffneten Konflikt zwi-schen den USA und dem Iran sowie der Ausbruch des Coronavirus in China. Das sinkende Zinsniveau hat an den meisten traditionellen Rentenmärkten positive Renditen nach sich gezogen. Das steigende Zinsniveau im letzten Monat des Jahres hat bedeutet, dass jetzt weit weniger Hypothekenkredite als früher umge-schuldet werden. Dies wiederum bedeutet, dass das Angebot an länger laufenden Hypothekenanleihen nachlassen wird.

Positive Renditen in den Rentenmärkten der Emerging Markets trotz des chinesischen Virus und starker Kursfälle bei Rohstoffen

China ist Abnehmer eines Großteils der Rohstoffe aus den Emerging Markets. Mit dem Fall des Ölpreises um 18 % und der Rohstoffe um 10-12 % erhielten die Anleger nervöse Meldungen. Trotz dieser Herausforderun-gen waren die Emerging Markets von sinkenden amerikanischen Zinsen unterstützt worden, wobei die 10-jährigen amerikanischen Zinsen für Staatsanleihen von 1,92 % auf 1,50 % gesunken sind. In Kombination mit einer anhaltenden Nachfrage nach der Anlageklasse hat dies eine Rendite von 1,32 % für Anleihen in Fremdwährung und 0,38 % in Lokalwährung bedeutet. Länder mit Ölexport und lokalen Herausforderungen wie der Libanon (Finanzkrise), Argentinien (eine bevorstehende Schuldenrestrukturierung) und Die Domini-kanische Republik (eine bevorstehende Wahl) waren hinsichtlich Schulden in Fremdwährung herausgefor-dert, während Chile (lokale Proteste) und Südafrika (finanzpolitische Krise) an den lokalen Märkten betrof-fen war. Die Türkei profitierte vom sinkenden Ölpreis und den sinkenden globalen Zinsen.

Positive Stimmung in den Kreditmärkten

Die positive Stimmung vom Dezember setzte sich Anfang Januar fort, bis die Nachricht über den Coronavi-rus über die Fernsehbildschirme lief, die auf die Märkte für Unternehmensanleihen negativ abfärbte. Der Ef-fekt war jedoch bei den am höchsten verzinslichen Wertpapieren, wo sich die Zinsspreads um durchschnitt-lich 0,5 Prozentpunkte erweiterten, am höchsten, während die Zinsspreads der niedriger verzinslichen Un-ternehmensanleihen im Großen und Ganzen unverändert blieben. Mit anderen Worten war in den Kredit-märkten eine gewisse „Flucht zu Qualität“ festzustellen.



Wichtige Information
Frühere Gewinne und die frühere Kursentwicklung sind nicht als zuverlässiger Indikator für künftige Gewinne und die künftige Kursentwicklung zu verstehen. Der Gewinn und/oder die Kursentwicklung können negativ sein. Keine der hier enthaltenen Informationen ist als Anlageberatung zu verstehen, vor einem Kauf oder Verkauf sollten Sie sich immer an Ihren Investment- und Steuerberater wenden.



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