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Pressemitteilung

DJE: Monatskommentar März 2019 - Mehr Liquidität beflügelt die Aktienmärkte

Lockere Geldpolitik in Europa, 2019 voraussichtlich keine weiteren Zinserhöhungen in den USA und Steuersenkungen in China sorgen für Zuwächse an den Aktienmärkten.
© DJE Kapital AG

Im März entwickelten sich die Aktienmärkte weltweit überwiegend positiv. Der deutsche Aktienindex DAX konnte mit 0,09% ein kleines Plus vorweisen. Der breite europäische Index Stoxx Europe 600 kam mit 1,69% besser voran. Auf der anderen Seite des Atlantiks stieg der S&P-500-Index um 3,25%, und asiatische Aktien notierten, gemessen am Hongkonger Hang-Seng-Index, 2,91% höher. Der weltweite Aktienindex MSCI World stieg um 2,50% - alle Index-Angaben auf Euro-Basis.

In Europa dominierte die weiterhin ungelöste Brexit-Frage die Medien und die Politik. Angesichts der Rezessionssorgen, die ein ungeregelter „No deal“-Brexit auslösen würde, reduzierte die Europäische Zentralbank ihre Wachstumsprognose für den Euroraum von 1,7% auf 1,1% für das laufende Jahr und kündigte ein auf zwei Jahre angesetztes Programm für langfristige zinsfreie Refinanzierungskredite (TLTRO) an. An den europäischen Rentenmärkten löste dies eine Rally der Staatsanleihen aus. Die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen sanken erstmals seit 2016 wieder unter die Marke von 0% und lagen zum Monatsende bei -0,07%. Angesichts der negativen Renditen gab der Euro gegenüber dem US-Dollar auf 1,12 USD nach.

Mitausgelöst wurde der Sinkflug der Renditen durch den deutlichen Rückgang des Einkaufsmanagerindex, der in Deutschland mit 44,7 ein Sechs-Jahres-Tief erreichte und für den Euroraum von 49,3 auf 47,6 fiel (ein Wert unter 50 signalisiert Kontraktion). In Deutschland meldeten große Unternehmen u.a. aus dem Automobilsektor, der Industrie, Finanzen und Energie schwache Zahlen. Insgesamt gingen auch die Auftragseingänge (um 3,9%) und die Industrieproduktion (um 3,3%) gegenüber dem Vorjahr zurück. Ein positives Signal für den deutschen Aktienmarkt lieferte der ifo-Geschäftsklimaindex, der nach monatelanger Talfahrt überraschend von 98,7 auf 99,6 Punkte stieg.

International beflügelte die sich ausweitende Liquidität die Aktienmärkte. Dafür sorgten neben dem TLTRO-Programm der EZB auch die die Steuersenkungen seitens der chinesischen Regierung und die Ankündigung der US-Notenbank (Fed), ihre Bilanz ab Mai langsamer zu reduzieren und die Reduzierung ab September zu beenden. Zudem signalisierte die Fed, die Leitzinsen voraussichtlich bis zum Jahresende unverändert bei der aktuellen Spanne von 2,25–2,50% zu belassen. Ein Argument für die Fed waren die niedrigen Verbraucher- und Produzentenpreise, die gegenüber dem Vorjahr nur um 1,5% bzw. um 1,9% zulegten.

Das Wachstum der US-Wirtschaft im vierten Quartal 2018 wurde von 2,6% auf 2,2% revidiert. Zeichen für eine sich möglicherweise verlangsamende US-Konjunktur kamen vom Einkaufsmanagerindex, der leicht von 53,0 auf 52,5 Punkte zurückging sowie von der Industrieproduktion und den Konsumausgaben, die beide gegenüber dem Vormonat um nur 0,1% stiegen.

Die USA und China konnten sich im März noch nicht auf ein Handelsabkommen einigen, allerdings nannte US-Finanzminister Mnuchin die noch laufenden Treffen mit China „sehr produktiv“, sodass die Märkte weiter mit einer Lösung im Handelskonflikt rechnen. Angesichts dessen legte Chinas weiter deutlich zu, was sich auch positiv auf die Stimmung an den internationalen Aktienmärkten auswirkte.

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