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Pressemitteilung

MMD GmbH: Marktbericht – Januar 2019

© MMD Analyse & Advisory GmbH

Rückblickend ging es an den Börsen 2018 teilweise recht turbulent zu. Die Schwankungsintensität nahm aufgrund zunehmender Verunsicherung deutlich zu. Die Finanz- und Kapitalmärkte standen unter dem Einfluss von Themen wie Zollstreit und Handelskrieg, BREXIT- Verhandlungen, Italiens Haushaltsstreit mit der EU, Zinsanstieg in den USA, Ölsanktionen und globalen Rezessionsängsten. Die Märkte reagierten unberechenbar wie lange nicht mehr und insbesondere der Dezember war von starken, teilweise extremen Kursbewegungen geprägt. Zeit, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Während die europäische Notenbank die Leitzinsen in der Eurozone unverändert bei 0 % beließ, gab es in den USA gleich vier Leitzinserhöhungen auf aktuell 2,25-2,50 %. Zwischenzeitlich stieg der Zins 10-jähriger amerikanischer Staatsanleihen auf über 3 %. Da Anlagen in Staatsanleihen  im Jahresverlauf  im  Vergleich  zu  Aktieninvestments  wieder attraktiver geworden sind, folgten in den letzten Wochen        des vergangenen Jahres größere Umschichtungen zulasten der Aktienmärkte. Die Marktteilnehmer rechnen für 2019 noch mit zwei Zinsschritten, weil die amerikanische Notenbank Fed  das  auf ihrer letzten Sitzung am 19.12.2018 andeutete. Vor drei Monaten wurden noch Signale für vier Zinserhöhungen in 2019 gesendet.

Der Ölpreis hat sich letztes Jahr analog zu wichtigen politischen Entscheidungen bewegt und war ein Spielball der Geopolitik zwischen den USA, Russland und der OPEC, angeführt von Saudi-Arabien. Zu Jahresbeginn 2018 kostete das Barrel 66,43 US-Dollar. Förderkürzungen der OPEC und Ankündigungen von  Iran-Sanktionen  ließen den Preis im Jahresverlauf bis auf 83,51 US-Dollar je Barrel am 03.10.2018 hochschnellen. Rekordförderungen in den USA, Russland und Saudi-Arabien gepaart mit globalen Rezessionsängsten ließen den Preis in nur drei Monaten bis zum Jahresende um 37% auf 52,75 US-Dollar abstürzen.

Der deutsche Aktienindex DAX hat im  Kalenderjahr  2018  um -18,3 % seines Wertes korrigiert. Es  war  das schlechteste Jahr seit  2008  als  die  Finanzkrise  tobte,  einige Banken in die Insolvenz gingen und die Konjunktur weltweit einbrach. Der DAX startete 2018 mit 12.917 Punkten, stieg am 23.01.2018 auf ein  Rekordhoch  von 13.559, um am 26.03. ein erstes Tief bei 11.787 zu markieren. Am 14.06. stieg er letztmalig über 13.000 (genau 13.107) Punkte, am 30.08. letztmalig über 12.500 und am 05.10. letztmalig über 12.000. Am 28.11. kratzte der DAX zum ersten Mal seit zwei Jahren an der 11.000er-Marke. Den Tiefpunkt erreichte er am 27.12. mit 10.381 Punkten und stand damit -23,4 % unterhalb des Jahreshochs vom 23.01.2018.

Auch die großen US-Indizes haben in  den  vergangenen  zwölf Monaten deutlich korrigiert. Der Dow Jones hat im vergangenen Jahr mit einem Minus von  -5,6  % abgeschnitten und  bei  der  Technologiebörse  Nasdaq waren es -3,9 %. Mit dem S&P 500 ging es -6,2 % abwärts. Noch im September hatte der breit gefasste S&P 500 sein jüngstes Allzeithoch von 2.931 Punkten markiert  und seitdem bis zum Jahresende rund -15 % verloren. Für alle drei US-Indizes war  es  der  größte  prozentuale  Rückgang  in einem Jahr seit 2008. Auch der Weltaktienindex MSCI World (-5,9 %) und die asiatischen Märkte wie  beispielsweise der japanische Nikkei 225 (-12,1 %) oder der Hang Seng Index aus Hong Kong (-16,6 %) konnten sich  dieser Entwicklung im letzten Jahr nicht entziehen.

Im historischen Mittel gehört der letzte Monat im Jahr zu den besten Zeiten eines Börsenjahres. Nur ganz selten in der Geschichte hat die Nummer zwölf wie in 2018 nicht geliefert. Seit Start des S&P 500 im Jahr 1927 hat der Dezember Anlegern im Schnitt 1,4 Prozent Kursgewinn gebracht. Nur der Juli schneidet statistisch mit durchschnittlich +1,5 % als einziger Monat etwas besser ab.

Die Kurse für Staatsanleihen entwickelten sich erneut freundlich. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe fiel um 7 Basispunkte von 0,31 % auf 0,24 % und die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen um 27 Basispunkte von 3,01 % auf 2,74 %.

Der Preis des Rohöls der Marke Brent verbilligte sich im Vergleich zum Vormonat um 10,0 %  auf  52,75  US-Dollar  pro Barrel (=159 Liter). Das  Edelmetall  Gold  kletterte  um 5,0 % auf 1.279,00 US-Dollar und der Silberpreis stieg  um  8,6 % auf 15,47 US-Dollar (jeweils je Feinunze) an. Der Euro gewann zum US-Dollar 1,7 % und notierte bei 1,15 EUR/USD und zum britischen Pfund stieg er um 1,1 % auf  0,90 EUR/GBP. In Relation zum  japanischen  Yen  verlor  er 2,1 % auf 125,79 EUR/Yen und zum Schweizer Franken blieb er mit 1,13 EUR/CHF unverändert.


Wie sich ausgewählte vermögensverwaltende Fonds in den verschiedenen Kategorien entwickelt haben, entnehmen Sie bitte dem MMD-Marktbericht Januar.

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