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Pressemitteilung

MMD GmbH: Marktbericht – März 2019

© MMD Analyse & Advisory GmbH

Der Warenkorb zur Berechnung der deutschen Inflationsrate wird alle fünf Jahre überprüft, auf ein neues Basisjahr umgestellt und bei Bedarf an ein geändertes Verbraucherverhalten angepasst. Zur Bestimmung des Verbraucherpreisindex (VPI) wird ein repräsentativer Warenkorb mit Gütern verschiedener Kategorien (Nahrungsmittel, Bekleidung, Miete, Strom & Gas, Einrichtung, Verkehr, Freizeit, Gesundheit etc.) gebildet und dessen Preisentwicklung beobachtet.  

Das Statistische Bundesamt hat im Februar seinen Warenkorb neu sortiert und die Inflationsrate nachjustiert. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf künftige Inflationsraten, sondern es ändern sich auch die Raten der vergangenen Jahre. Tendenziell fällt die Teuerung dadurch rechnerisch niedriger aus.  

Neben der Veränderung der Basis 2010 auf das neue Basisjahr 2015 hat das Statistische Bundesamt auch das sogenannte  Wägungsschema  angepasst.  Das  bestimmt   die Gewichtung der einzelnen Warenpreise für den Gesamtindex. Das Wägungsschema des neuen Basisjahrs 2015 beispielsweise nimmt an, dass die Deutschen im  Schnitt rund 32,5 % (Vergleich zu 1991: 24,0 %) ihres Einkommens für Wohnung und Nebenkosten, 12,9 % (1991: 15,7 %) für Verkehr, 11,3 % (1991: 9,9 %) für Freizeit und 9,7 % (1991: 14,5 %) für Nahrungsmittel ausgeben.  Darüber  hinaus stecken nun auch technische Neuerungen im Warenkorb, wie die Preise für Musik-Streaming, E-Book- Reader und E-Book-Downloads.  

Auch die Teuerungsraten der  vergangenen  Jahre  haben sich durch die Neuberechnung verändert. Der  Wert  für  2018 sinkt von 1,9 % auf 1,8 %, der für 2017 sogar von 1,8 % auf 1,5 %. Als Gründe werden genannt:  Verbraucher  würden zum Beispiel auf Preisveränderungen reagieren, indem sie auf andere, günstigere Gütervarianten  ausweichen (Substitution). Wenn Statistiker bei  der  Revision des Warenkorbs die neu gewählten Varianten unterstellen, führe dies dann oft zu niedrigeren Inflationszahlen. Ein weiterer Grund, der tendenziell zu rechnerisch geringeren Inflationszahlen führt, ist die Anwendung der hedonischen Methode, um Qualitäts- steigerungen zu quantifizieren.  

Beispiel: ein Computer für einfache Word-Anwendungen, etwas Internet-Surfen und 500 GB kostet heute 1.100 EUR und war im Jahr zuvor mit 250 GB für 1.000 EUR noch 10 % billiger. Die  hedonische  Berechnungsmethode  erkennt darin keinen Preisanstieg, sondern aufgrund der verdoppelten   Festplattengröße   einen    Qualitätssprung von 100 % für einen Preisanstieg von nur 10 %. Für den Statistiker ist der Computer also viel billiger geworden. Ob der Kunde die Mehrleistung überhaupt will oder benötigt, wird von den Statistikern nicht gefragt.  

Die Aktienmärkte setzten ihren positiven Trend  aus Januar weltweit fort. Der US-amerikanischen Aktienindex S&P 500 gewann 3,0 %. Der deutschen Aktienindex DAX stieg um 3,1 % und der japanischen Aktienindex Nikkei 225 verbesserte sich um 2,9 %.  

Die  Schwankungsbreite  der  Staatsanleihen  war   im Februar sehr gering.  Die  Rendite  der  10-jährigen  deutschen Bundesanleihe verharrte bei 0,18 % und die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg um 4 Basispunkte von 2,67 % auf 2,71 %.  

Der Preis des  Rohöls  der  Marke  Brent  verteuerte  sich  um 6,2 % auf 66,05 US-Dollar pro Barrel (=159 Liter). Das  Edelmetall Gold hielt mit 1.319,15 US-Dollar das Vormonatsniveau. Der Silberpreis gab 1,6 % auf 15,82 US- Dollar (jeweils je Feinunze) ab.  

Der Euro zeigte sich zum US-Dollar im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 1,14 EUR/USD. Zum britischen Pfund gab er 1,2 % auf 0,86 EUR/GBP und zum Schweizer Franken 0,9 % auf 1,33 EUR/CHF ab. In Relation zum japanischen Yen stieg er um 1,7 % auf 126,65 EUR/Yen.  

Wie sich ausgewählte vermögensverwaltende Fonds in den verschiedenen Kategorien entwickelt haben, entnehmen Sie bitte dem MMD-Marktbericht März.

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