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Pressemitteilung

Rouvier Associés: Monatsbericht März 2019

​Das erste Quartal 2019 stand unter einem guten Stern für die Aktienmärkte.
© Rouvier Associés

Der S&P 500 für den amerikanischen Aktienmarkt verzeichnete ein Plus von 13,1% vor Dividenden, davon 1,8% im März, sein europäisches Pendant, der MSCI Europe, einen Zuwachs von 12,0%, ebenfalls vor Dividenden, davon 1,6% im März. Beide Indizes haben sich von den Kursrückschlägen im Dezember wieder erholt und nähern sich ihren Höchstständen von Anfang 2018 an, solange sich nicht die Sorgen mehren, dass der Wachstumszyklus seit der Krise 2008 allmählich seinem Ende entgegengeht.

Diese Aufholjagd ist bemerkenswert und kam für einen großen Teil der Börsenexperten völlig überraschend. Damit stellt sich allerdings auch die Frage, wie lange dieser Aufwärtstrend noch anhält, insbesondere vor dem Hintergrund einer globalen Wachstumsverlangsamung. Getragen von einer seit zehn Jahren kontinuierlich weiter wachsenden US-Wirtschaft verzeichnete der S&P 500 in diesen zehn Jahren, d. h. seit den Tiefstständen nach der Krise im Jahr 2008, ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 14% (vor Dividenden). Dieses Tempo ist sicherlich nicht weiter durchzuhalten, und allein das aktuelle Bewertungsniveau mahnt zur Vorsicht. Das KGV für den US-Markt, also das Verhältnis der Kurse zu den von den Unternehmen in dem US-Index erwarteten Gewinnen, ist mittlerweile wieder auf knapp 17 gestiegen. Dies ist im Vergleich mit dem 25-Jahres-Durchschnitt von 16 noch kein Grund zur Sorge. Ein kritischer Blick auf die Gewinnerwartungen ist aber sicherlich angebracht. Die von den Unternehmen vorgelegten Quartalszahlen sind hier der entscheidende Faktor.

Fast alle Unternehmen, mit denen wir seit Anfang des Jahres gesprochen haben, erwarten eine Wachstumsverlangsamung, wenn auch keine Rezession, und viele gehen davon aus, dass ihre Margen unter Druck geraten werden. 2019 könnte durchaus das Jahr werden, in dem sich bei den Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung die Spreu vom Weizen trennt. Erfolgreich sein wird nur, wer selektiv vorgeht und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl einen „Quality & Value“-Ansatz verfolgt, also auf Unternehmen setzt, die so gut aufgestellt sind, dass keine bösen Überraschungen zu befürchten sind. Dabei gilt es, überbewertete Titel auszuklammern und unterbewertete Unternehmen herauszufiltern, ohne Abstriche beim Qualitätsanspruch zu machen.

Die Wertentwicklung der Teilfonds der SICAV Rouvier kann sich sehen lassen. Der Rouvier Patrimoine konnte im Quartalsverlauf um 2,2% zulegen, und dies mit einem aus Gründen der Risikobegrenzung weiterhin auf nur 19,3% beschränkten Aktienanteil. Der Rouvier Evolution verzeichnete einen Wertzuwachs von 6,3% mit einem Aktienexposure von 64% unter Berücksichtigung von Derivaten. Der Rouvier Valeurs und der Rouvier Europe gewannen 10,1% bzw. 9,4%.


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