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Pressemitteilung

ansa capital management: global Q opportunities Oktober 2018

An den globalen Aktienmärkten kam es im Oktober zu einem massiven Abverkauf.
© ansa Capital Management GmbH

Strategie

Monetäre Situation:

Der jüngste Arbeitsmarktbericht in den USA wies die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1969 auf. Die Fed bestätigte ihren Zinserhöhungspfad. Der Markt geht derzeit fest von einer weiteren Anhebung im Dezember aus. Auch die EZB verblieb bei der aktuellen Ausrichtung ohne jedoch die Beendigung des Anleihenkaufprogramms formal zu bestätigen. Die Zentralbanker erwarten zunehmenden Inflationsdruck. Unsere Indizes weisen ein unverändertes Bild auf. In den USA, UK, Kanada und den Emerging Markets leiten wir ein negatives monetäres Regime ab. Japan bestätigt ein neutrales, die Eurozone und Australien ein positives monetäres Regime.

Realwirtschaftliche Situation:

Es hat sich in den letzten Monaten angedeutet - nun kam es auch in den USA zu dem erwarteten Regime-Wechsel von „Sommer“ nach „Herbst“. Daten aus dem Bereich wirtschaftlicher Aktivität blieben zwar noch über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre; zeigten aber einen klar negativen Trend über das letzte Quartal. Im Bereich der Umfragen bewegen wir uns immer noch in einem sehr positiven Bereich, wenngleich auch hier eine leicht abnehmende Tendenz festzustellen ist. In Summe schätzen wir also die globale realwirtschaftliche Situation nicht mehr so positiv ein wie noch Anfang 2018. Bis auf die „Winter-Region“ UK befinden sich nun alle Regionen im realwirtschaftlichen „Herbst“.

Marktentwicklungen

An den globalen Aktienmärkten kam es im Oktober zu einem massiven Abverkauf. Neben dem signifikanten Renditeanstieg in den USA rückten insbesondere der anhaltende Handelskonflikt und die Verhandlungen mit Italien in den Fokus der Investoren. Zwischenzeitlich korrigierte der US-Aktienmarkt - getrieben durch die schwache Entwicklung der Tech-Werte - um mehr als -10%. Trotz der leichten Erholung zum Monatsende markierte der japanische Topix mit etwa -10% das Schlusslicht im regionalen Vergleich - FTSE 100 Futures konnten sich mit nur -5% noch am besten behaupten. Ein insgesamt tiefroter Aktienmonat.

Nach dem US-Renditeanstieg auf etwa 3,25% kam es im weiteren Verlauf durch die drastisch gestiegene Risikoaversion zu einer Umkehr der Bewegung. Staatsanleihen waren erneut als sicherer Hafen gesucht. Auf Monatssicht legten Bund-Futures um etwa +1% zu. Noch etwas besser zeigten sich Long Gilt Futures in UK mit +1,2%. US Treasury Futures gaben im Oktober dennoch um -0,3% nach.

Vor dem Hintergrund des "risk-off" Modus im Oktober legten auch Edelmetalle um etwa +0,8% zu. Ähnlich wie auf der Aktienseite kam es bei den konjunktursensitiven Energierohstoffen und Industriemetallen zu stark rückläufigen Notierungen. Die Wertentwicklung war mit -5,5% klar negativ.

Das divergente makroökonomische Bild hat sich prozesskonform in ein diversifiziertes Portfolio aus globalen Aktien, Anleihen und Rohstoffen übersetzt. Die noch positive Einschätzung der realwirtschaftlichen Situation im letzten Monat (USA im „Sommer“) hatte jedoch einen höheren Risikobeitrag in Aktien zur Folge. Dementsprechend negative Performancebeiträge konnten wir in unserem Fonds ansa - global Q opportunities durch positive Beiträge aus Anleihen und Edelmetallen abfedern.