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Pressemitteilung

alpha beta asset management: Europa kommt nicht zur Ruhe

Die deutschen Regierungsparteien lieferten sich einen offenen Schlagabtausch zum Thema Grenzsicherung und bewiesen zusammen mit ihren europäischen Partnern der Welt ein weiteres Mal, wie politisch gespalten unser Kontinent aktuell ist.
© alpha beta asset management

All dies geschieht zu einer Zeit, in der der amerikanische Präsident Donald Trump mit weiteren Einfuhrzöllen droht und die europäischen Konjunkturdaten ohnehin nicht mehr zu überzeugen wissen. All dies belastete die Aktienmärkte im Mai und führte zu Kursverlusten in Höhe von 3,7% im DAX und 1,4% im STOXX 600 Europe. Ähnlich schwach schnitt der marktbreite MSCI Emerging Markets Index ab, der im Juni 3,9% verlor und dabei auch unter dem schlechten Abschneiden chinesischer Aktien litt.

In den USA sah das Umfeld erneut etwas freundlicher aus, was nicht zuletzt an dortigen, positiven Konjunkturdaten und dem Wirtschaftsausblick der US-Notenbank Federal Reserve lag. Letztere erhöhte zwar den Leitzins im Juni ein weiteres Mal um 0,25%, dem S&P 500 schadete dies jedoch nur wenig, er beendete den Monat kaum verändert mit -0,2%. Unser Gewinner des Monats auf der Aktienseite war der griechische Athex-Index, der nicht zuletzt auch von der Aufschiebung griechischer Kreditzahlungen um 10 Jahre ins Jahr 2033 profitiert haben dürfte. Der Index gewann gegen den Trend 1,1% im Juni hinzu. Ebenfalls mit einem Ertragszuwachs beendeten italienische Staatsanleihen den Monat. Diese Titel verblieben während der Mai-Schwäche in unserem Portfolio und gewannen im Juni auf Total Return Basis 2,3% zurück. Die Renditen 10-jähriger italienischer sowie portugiesischer Staatsanleihen ermäßigten sich im Juni von 2,79% auf 2,68% bzw. von 1,96% auf 1,78%. Neben der positiven Performance-Kontribution aus dem nominalen Staatsanleihensegment konnten auch inflationsgeschützte Anleihen überzeugen und stiegen auf Total Return-Basis im Juni um 2,1% im Wert. Verluste mussten dagegen Emerging Markets Anleihen verbuchen, sie verloren rund 1,7%.

Für die kommenden Wochen bleiben wir risikobewusst, aber auch vorsichtig optimistisch. Die globalen Konjunkturdaten sind weiterhin robust und auch der Konjunkturausblick vieler Research-Institute deutet noch auf ein stabiles Wachstum hin. Sorgen machen uns hingegen die Handelskonflikte der großen Wirtschaftsblöcke sowie die Kurzsichtigkeit, mit der diese von allen Beteiligten geführt werden. Die kommende Berichtsaison wird nun Hinweise darauf geben, ob sich diese Unsicherheit bereits in den Unternehmensergebnissen ablesen lässt.