11 Events in den nächsten 7 Tagen
  • Willkommen auf Deutschlands führendem Portal für Vermögensverwaltende Produkte
  • Neuer Indexreport - Die detaillierte Entwicklung der MMD-Indexfamilie für VV-Fonds
  • Hier können Sie bis zu 6 Fonds vergleichen
Pressemitteilung

J. P. Morgan AM: Economic Update – 05.März 2018

© J. P. Morgan Asset Management

Wachstum

Die Stimmungsindikatoren haben sich im Februar etwas verschlechtert. In Deutschland fiel der Ifo-Geschäftsklimaindex erstmals seit langem deutlich, von 117,6 auf 115,4. Insbesondere der Index der Geschäftserwartungen ging zurück. Der Ifo bleibt aber weiter auf sehr hohem Niveau. Das gleiche gilt für den Einkaufsmanagerindex der Euro-Zone, der ein zyklisches Hoch erreicht hatte und im Februar von 58,8 auf 57,5 nachgab. 2017 war die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone um 2,5% gewachsen, das war das stärkste Plus seit zehn Jahren. Die US-Wirtschaft kam auf 2,3%.

Jobs

Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt dynamisch: Im Februar sank die Zahl der Erwerbslosen saisonbereinigt gegenüber Januar um weitere 22.000 Personen. Die Arbeitslosenquote ging auf 5,7% zurück. Im Januar zählten die Statistiker 44,28 Mio. Erwerbstätige, das waren 625.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt hoch, im Februar waren 764.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 90.000 mehr als ein Jahr zuvor. Im Euroraum verharrte die Arbeitslosenquote im Januar bei 8,6% und lag damit einen Prozentpunkt unter dem Stand vom Januar 2017.

Gewinne

In den USA zeichnet sich ein starkes Gewinnplus für das 4. Quartal ab. 447 Unternehmen aus dem Aktienindex S&P 500 haben Zahlen vorgelegt. 68% übertrafen die Gewinnschätzungen, das ist ein Rekordwert. Derzeit wird mit einem Gewinnwachstum von knapp 22% gegenüber Vorjahresquartal gerechnet. Aus dem europäischen Index Stoxx 600 haben 200 Unternehmen Zahlen für das 4. Quartal veröffentlicht. 55% davon übertrafen die Gewinn- und 60% die Umsatz-Erwartungen. Hier wird mit einem Gewinnplus von 20% und einem Umsatzplus von 2,3% gerechnet.

Inflation

In Europa ist von einer anziehenden Inflationsrate noch nichts zu sehen. Nach vorläufigen Berechnungen ging die Teuerungsrate in Deutschland im Februar von 1,6% auf 1,4% zurück. Ursache war die Entwicklung bei Energie und Nahrungsmitteln. Im Euroraum sank die Inflation im Februar ebenfalls von 1,3% auf 1,2%. In den USA hatte die Rate im Januar wie im Dezember bei 2,1% gelegen. Die Kernteuerung ohne Energie und Nahrungsmittelpreise stagnierte bei 1,8%

Zinsen

Das Ende des Anleihekaufprogramms der Euro-Zentralbank scheint näher zu rücken. EZB-Direktor Benoit Coere sagte, die Zentralbank sei auf Kurs, die Käufe zurückfahren zu können, ohne unerwünschte Markteffekte auszulösen. Die Gefahr unerwünschter Renditeausschläge habe abgenommen. In den USA sagte Notenbanker Robert Kaplan von der Dallas Fed, er halte drei Zinserhöhungen 2018 für angemessen, die Zahl der Zinserhöhungen könnte jedoch bei unerwartet starken Konjunkturdaten variieren. Der nächste Zinsschritt wird für März erwartet

Risiken

• Turbulenzen an den Anleihenmärkten aufgrund schlechterer Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken.

• Konjunkturelle Abschwächung in China aufgrund der restriktiven Geldpolitik seit Jahresanfang.

• Die wahrscheinlich rückläufige Gewinndynamik der Unternehmen in den kommenden Quartalen kann das Investorensentiment belasten.

Investmentthemen

• Aktien und Hochzinsanleihen bleiben aufgrund steigender Gewinne vorerst attraktiv. 

• Im aktuell reflationären Umfeld präferieren wir Anleihen mit kürzeren Laufzeiten.

• Der US-Dollar ist trotz der jüngsten Schwäche immer noch relativ teuer bewertet.

• Emerging Markets und Europa sollten weiterhin von einem reflationärem Umfeld profitieren





Rechtliche Hinweise:

Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen. Auch für das Erreichen des angestrebten Anlageziels eines Anlageprodukts kann keine Gewähr übernommen werden.

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung.

Bei diesem Dokument handelt es sich um Informationsmaterial. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Zudem werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: http://www.jpmorgan.com/pages/privacy.