Nach dem erfreulichen Finale des ersten Halbjahrs verlief der Juli an den Kapitalmärkten deutlich anspruchsvoller. Die erneute Eskalation des Konflikts im Nahen Osten führte zu einem kräftigen Anstieg des Ölpreises und weckte Sorgen vor einem erneuten Inflationsschub. Entsprechend stiegen die Kapitalmarktzinsen wieder an und belasteten insbesondere die Anleihemärkte.
Steigende Zinsen belasten – verbessern aber die Ertragsperspektiven Für Rentenanlagen bedeutete der Zinsanstieg zunächst Kursverluste. Gleichzeitig erhöhten sich jedoch die laufenden Renditen deutlich. Die durchschnittliche Rendite der im Stiftungsfonds-Portfolio gehaltenen Anleihen bis zur Fälligkeit liegt inzwischen bei über 4 Prozent und verbessert damit die langfristigen Ertragsperspektiven des Rentenportfolios.
Wertentwicklung FVM Stiftungsfonds Der FVM Stiftungsfonds verzeichnete im Juli eine Wertentwicklung von –0,6 % und liegt seit Jahresbeginn weiterhin bei +2,13 % (netto, BVI).
Im Juli standen nahezu alle Anlageklassen unter Druck. Neben den Anleihemärkten entwickelten sich auch die globalen Aktienmärkte überwiegend schwächer, und auch Gold gab nochmals nach. Gerade in einem solchen Marktumfeld zeigt sich die Bedeutung einer ausgewogenen Vermögensstruktur.
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