07.04.2026
Aktueller Marktkommentar
Auch in der sechsten Kriegswoche bleibt der Konflikt im Nahen Osten das bestimmende Thema an den Finanzmärkten. Stark gestiegene Energiepreise, höhere Zinsen und perspektivisch niedrigere Margen lasteten auf der Performance globaler Leitindizes im ersten Quartal 2026. Nur wenige Regionen und Sektoren konnten im ersten Quartal des Jahres deutliche Gewinne verbuchen. Neben dem Energiesektor sind dies jene Regionen, welche als Nettoenergieexporteure gelten, wie etwa lateinamerikanische Schwellenländeraktien. Die Aussicht auf Verhandlungen zwischen dem Iran und der Trump-Administration brachte zumindest zu Beginn des neuen Monats eine leichte Erholung an den Märkten. So sind beispielsweise europäische Aktien von ihren Tiefständen Ende März um rund 4 % gestiegen, obwohl Brent-Öl weiterhin deutlich über 100 USD pro Barrel verharrt. Trotz der weiterhin erhöhten Unsicherheit und den anhaltenden geopolitischen Spannungen bleiben wir konstruktiv gestimmt: In unserem Basisszenario erwarten wir eine Deeskalation im Nahen Osten. Dennoch bleibt die Unsicherheit um den weiteren Verlauf des Konfliktes hoch. Wir halten es in dieser Phase daher für angebracht uns näher an unserer Benchmark auszurichten.
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