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Pressemitteilung

ARGENTUM: Alles bleibt anders

© ARGENTUM

09.06.2022 -

Inflation, Affenpocken und Rezession: Alles bleibt anders.

Ein Ende des Kriegs in der Ukraine ist noch immer in weiter Ferne, eine neue Welle der Covid-19- Pandemie im Herbst nicht ausgeschlossen, und dann sind auch noch die Affenpocken ausgebrochen. Zugleich steigt die Inflation in dramatische Höhen. Die Verbraucherpreise lagen im Mai um 7,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im April hatte der Wert bei 7,4 Prozent gelegen.

Das trübt die weiteren wirtschaftlichen Aussichten. Im ersten Quartal legte die deutsche Wirtschaftsleistung zum Vorquartal um 0,2 Prozent zu. Das befürchtete zweite Minusquartal in Folge und damit eine sogenannte technische Rezession blieb so zumindest aus. Im laufenden Jahr soll laut einer Prognose der EU-Kommission die Wirtschaft Estlands zwar langsamer wachsen als die deutsche, jedoch folgen direkt hinter diesem russischen Nachbarland Deutschland und Finnland mit Zuwachsraten beim Bruttoinlandsprodukt von 1,6 Prozent.

Konjunkturprognose 2022/2023

Ein Lichtblick ist der deutsche Arbeitsmarkt. Im Mai sank die Zahl der Arbeitslosen um 50.000 auf unter 2,3 Millionen. Sie liegt damit niedriger als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. „Die Beschäftigung nimmt weiter zu.

Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bewegt sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet damit, dass es Ende des Jahres 350.000 Jobsuchende weniger geben wird als Anfang 2022.

Inflation 2022/2023

Ähnlich ruppig wie in der Realwirtschaft geht es auch weiterhin an den Börsen zu. Die zwischenzeitlichen Ansätze zur Erholung in Dax, Dow Jones und Co. wurden immer wieder schnell abgedreht. Die Anleger/innen haben noch kein breites Vertrauen gefasst, um in die Zukunft zu investieren.

Sie warten noch auf weitere Zeichen für eine Entspannung der verschiedenen Krisenszenarien, um wieder aktiv einzusteigen. Wenn diese Zeichen indes zunehmen, wird es mit den Kurssteigerungen auch sehr schnell gehen.

Daher raten wir dazu, sich nicht vom Aktienmarkt abzuwenden, sondern vielmehr gezielt interessante Fondsanteile zu erwerben und sich frühzeitig für den Rebound zu positionieren, zumal Liquidität derzeit nicht empfehlenswert ist.

Da die Inflation fürs Erste nicht spürbar sinken wird, während die Zinsen auf Sparbüchern und Co. mickrig bleiben, kann das liquide Vermögen erheblichen Schaden nehmen. Selbst ein weiterer Dip der Aktienmärkte ist dann zu verkraften, wenn man die Risiken der Inflationsentwicklung den langfristigen Chancen der Aktienanlage gegenüberstellt.

Aktienumfeld

Das bedeutet: Das allgemeine Umfeld bleibt aktienfreundlich und damit intakt. Wir sehen in den derzeitigen Schwankungen vielmehr die Chance, von günstigen Bewertungen zu profitieren und attraktive Werte preiswerter zu erwerben.

Der günstige Einstieg ist der erste Weg zum Gewinn. Wir bei ARGENTUM bleiben Ihr verlässlicher Partner in der Vermögensverwaltung und im zukunftsorientierten Fondsmanagement und verbinden für Sie eine generelle Vorsicht bei allen Investmententscheidungen mit einem mutigen, offenen Blick in Gegenwart und Zukunft, um auf jede Anforderung des Marktes die passende Antwort zu finden.

Ausblick

Prognosen, wie der Sommer laufen könnte, sind derzeit wie der Blick in die Glaskugel: alles kann, nichts muss. Es kann alles viel schlimmer werden, der Krieg könnte weitergehen, die Inflation weitersteigen, die Lieferketten weiterbröseln. Es kann aber eben auch besser werden, vor allem durch eine politische Lösung zwischen Russland und der Ukraine.

Es ist also nicht abzusehen, was in der nächsten Zeit auf die Wirtschaft und Kapitalmärkte zukommen wird. Wir rufen daher dazu auf, viel weiter in die Zukunft zu schauen und die Anlagestrategie nicht auf kurzfristige Ereignisse oder Erwartungen abzustellen. Nach allen politischen Krisen und Kriegen der vergangenen Jahrzehnte haben Volkswirtschaften und Kapitalmärkte – nach einer gewissen Zeit – ihre Stärke wiedergewonnen und zu neuen Rallyes angesetzt.

Wir erwarten, dass dies auch nach diesem Katastrophenstart ins Jahr 2022 der Fall sein wird. Die erste Phase der Covid-19-Pandemie hat dies gezeigt. Nach einem Einbruch haben die Unternehmen schnell wieder Gewinne gemacht und die Börsen sind auf Rekordniveaus gestiegen.

Ein Beispiel, welchen Wert eine langfristige Ausrichtung hat: Wer in Aktien des Deutschen Aktienindex DAX gespart hat, konnte dem Deutschen Aktieninstituts DAI zufolge bei einem Anlagezeitraum von 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8,6 Prozent im Jahr auf das angelegte Geld erwirtschaften.

Im schlechtesten Fall lag die jährliche Rendite bei 3,3 Prozent, im besten bei 15,2 Prozent. Anders gesagt: Je länger der Anlagehorizont, desto geringer die Gefahr, mit Aktien Verluste zu erleiden. Langfristig orientierte Anleger/innen müssen bei kurz- und mittelfristigen Kursschwankungen nicht nervös werden.

Es bleibt dabei, dass Weitsicht, strategisches Denken und schnelle Entscheidungsfähigkeit die herausragenden Eigenschaften in einer sehr fordernden Zeit sind. Wir verbinden für Sie eine grundsätzliche Vorsicht bei allen Investmententscheidungen mit einem mutigen, offenen Blick in Gegenwart und Zukunft, um auf jede Anforderung des Marktes die passende Antwort zu finden. Unsere Stärke ist die individuelle Beratung. Wir finden mit Ihnen gemeinsam den richtigen Weg, Ihr Vermögen nach Ihren Vorstellungen anzulegen.

Gerade der Kampf gegen den Klimawandel wird mit viel Schwung gefochten werden müssen. Nicht wenige Experten sehen den Klimawandel als die viel größere und langfristigere Bedrohung an als die Covid-19-Pandemie. Um die Auswirkungen des Klimawandels in den Griff zu bekommen, sind weltweit weitreichende Maßnahmen notwendig.



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