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Pressemitteilung

MFS: Wirtschaft und Märkte aktuell - KW 35

© MFS

03.09.2021 - Nach den Gewinnen der letzten Woche sind internationale Aktien jetzt sieben Monate in Folge gestiegen. Die US-Zehnjahresrendite blieb mit 1,33% weitgehend unverändert. Das Barrel Rohöl der Sorte West Texas Intermediate verteuerte sich wegen des Hurrikans Ida von 69,00 US-Dollar vor einer Woche auf 69,68 US-Dollar. Gemessen am CBOE Volatility Index betrug die Volatilität unverändert 16,6.

KONJUNKTUR

Kursgewinne auch im August  

Im August legten Aktien den siebten Monat in Folge zu. Der S&P 500 Index stieg um 2,9%, der Nasdaq Composite um etwa 4% und damit den dritten Monat in Folge, der Dow Jones Industrial Average um 1,2%. Mit ebenfalls 1,2% verzeichnete der FTSE 100 Index das beste Monatsergebnis seit April. Der S&P 500 liegt jetzt so viele Monate in Folge im Plus wie zuletzt 2017, als im Dezember eine zehnmonatige Gewinnphase endete. Diesmal waren neun der letzten zehn Monate positiv, und seit Januar 2021 ist der Index 53-mal auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Zehn der elf S&P-500-Sektoren erzielten im August Gewinn; an der Spitze standen Finanzwerte mit 5% und seit Jahresbeginn liegen sogar alle Sektoren im Plus. Der September ist traditionell der schwierigste Aktienmonat. Seit 1945 ist der S&P 500 laut CFRA im September um durchschnittlich 0,56% gefallen. In drei der letzten vier Jahre legte er im September aber zu.

Weniger Arbeitslose und Entlassungen in den USA, aber enttäuschender Beschäftigungszuwachs

Letzte Woche wurden so wenige Erstanträge auf Arbeitslosengeld gestellt wie seit März 2020 nicht mehr, berichtet das US-Arbeitsministerium. Insgesamt wurden in der Woche bis zum 28. August statt der von Dow Jones geschätzten 345.000 nur 340.000 Anträge eingereicht – der niedrigste Wert seit den 256.000 in der Woche bis zum 14. März 2020, kurz vor dem beispiellosen Anstieg infolge von Corona. Die Entlassungen sind im August auf ein 24-Jahres-Tief gefallen, aber der Beschäftigungszuwachs war mit nur 235.000 neuen Stellen enttäuschend. Die von Dow Jones befragten Volkswirte hatten 720.000 erwartet. Die Arbeitslosenquote ging allerdings wie erwartet von 5,4% auf 5,2% zurück. Obwohl so wenige Amerikaner Arbeitslosengeld beantragten wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr, hält sich die Beschäftigung noch immer in Grenzen.

Kanadas Wirtschaft schrumpft überraschend      

Überraschenderweise ist das kanadische BIP im 2. Quartal annualisiert um 1,1% geschrumpft. Statistics Canada zufolge hatten die Analysten 2,5% Wachstum erwartet und damit deutlich bessere Zahlen. Das BIP ist noch immer 2% niedriger als vor der Pandemie. Die schwache Konjunktur könnte auch politische Folgen haben, denn am 20. September wird in Kanada gewählt. Die Liberalen von Premierminister Justin Trudeau liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Konservativen unter Erin O’Toole.

Weniger Hausverkäufe in den USA

Nach Angaben der National Association of Realtors wurden im Juli 1,8% weniger Kaufverträge für Bestandsimmobilien unterzeichnet als im Vormonat. Die schwebenden Verkäufe, ein Frühindikator für die Immobilientransaktionen in einem oder zwei Monaten, lagen im Juli 8,5% unter dem Vorjahreswert. Der Medianpreis einer verkauften Bestandsimmobilie ist im Juli um 18% gestiegen, wobei vor allem teure Objekte den Besitzer wechselten, was zu einer gewissen Verzerrung führte. Im Nordosten der USA gingen die schwebenden Verkäufe um 6,6% zum Vormonat und 16,9% zum Vorjahr zurück; im mittleren Westen waren es 3,3% zum Vormonat und 8,5% gegenüber Juli 2020. Im Süden fielen die Verkäufe um 0,9% bzw. 6,7%. Im Westen war die Veränderung gegenüber dem Vormonat mit 1,9% zwar positiv, aber im Vorjahresvergleich ging der Index mit ‑5,7% hier ebenfalls zurück.

Neue Corona-Varianten machen Sorgen

Die Weltgesundheitsorganisation beobachtet eine neue Virusmutation, die My-Variante. Laut WTO besteht das Risiko, dass sie den Immunschutz durch frühere COVID-19-Infektionen oder Impfungen durchbricht. Erstmals entdeckt wurde die neue Variante in Kolumbien, doch findet sie sich mittlerweile in mindestens 39 Ländern. Vier besorgniserregende Virusvarianten werden von der Weltgesundheitsorganisation beobachtet: die erstmals in Indien entdeckte Delta-Variante, die zurzeit in den USA dominiert; die Alpha-Variante aus Großbritannien, die Beta-Variante aus Südafrika und die Gamma-Variante aus Brasilien. Als besorgniserregend gilt in der Regel eine Mutation, die ansteckender, tödlicher oder impf- und behandlungsresistenter ist.

KURZ GEFASST

Nachdem der oberste Gerichtshof der USA das Verbot von Zwangsräumungen vorletzte Woche gekippt hat, droht über elf Millionen Amerikanern mit Mietrückständen der Verlust ihrer Wohnung. Mindestens fünf Bundesstaaten und Washington D.C. werden das Zwangsräumungsverbot aber aufrechterhalten. In Illinois wird es bis zum 19. September gelten, in Kalifornien bis zum 30. September, in New York, New Jersey und Washington D.C. bis Januar 2022. Auch in New Mexico gilt ein Moratorium, hier sogar zunächst auf unbestimmte Zeit.

Nach dem Jahresbericht des US-Finanzministeriums wird dem Social Security Trust Fund in zwölf Jahren das Geld ausgehen, ein Jahr früher als erwartet. Diese Prognose unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie könnte niedrigere Renten und höhere Gesundheitskosten für ältere Amerikaner zur Folge haben. Der Old Age and Survivors Trust Fund wird nach Ministeriumsangaben ebenfalls Probleme bekommen und die gewohnten Leistungen nur bis 2033 erbringen können, statt wie noch vor einem Jahr angenommen bis 2034. Die Mittel des Disability Insurance Fund reichen voraussichtlich bis 2057 und gehen damit acht Jahre früher zu Ende als 2020 vermutet.

Im August fiel das amerikanische Verbrauchervertrauen auf ein Sechsmonatstief. Die steigenden Corona-Inzidenzen und die höhere Inflation dämpften die Stimmung. Nach der Umfrage des Conference Boards sind die Verbraucher auch nicht mehr so optimistisch für den Arbeitsmarkt und in den nächsten sechs Monaten wohl weniger bereit, ein Haus zu kaufen oder eine andere teure Anschaffung zu machen.

In Deutschland ist die Verbraucherpreisinflation im August auf 3,4% gestiegen. Die Erholung von Corona und die Lieferkettenprobleme führen in Europas größter Volkswirtschaft zu Preisauftrieb. Die Augustzahl war die höchste seit Juli 2008, als der harmonisierte Verbraucherpreisindex ebenfalls um 3,4% stieg.

In 20 wichtigen US-Metropolregionen sind die Einfamilienhauspreise im Vorjahresvergleich so stark gestiegen wie nie zuvor. Das zeigt der S&P CoreLogic Case-Shiller Composite Index. In den zwölf Monaten bis einschließlich Juni betrug der Anstieg 19,1% nach (revidierten) 17,1% in den zwölf Monaten bis Mai. Nie zuvor seit Einführung des Index vor 20 Jahren haben sich Einfamilienhäuser so stark verteuert. Die von Reuters befragten Volkswirte hatten nur mit 18,5% Anstieg gerechnet. Am stärksten sind die Preise in Pheonix, San Diego und Seattle gestiegen.

Kinder und Jugendliche unter 18 dürfen in China jetzt maximal drei Stunden wöchentlich Onlinespiele spielen. Diese neuen Regeln hat gerade die staatliche chinesische Presseagentur veröffentlicht. Sie bezeichnete sie als ein Mittel zum Schutz der körperlichen und geistigen Gesundheit von Kindern.

Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik hat ihre Wachstumsprognose für die Region gerade erst auf 5,9% angehoben. Grund sind die wachsenden Hoffnungen auf eine Erholung der Weltkonjunktur nach Corona.

Im August hat die kanadische Industriekonjunktur so große Fortschritte gemacht wie seit vier Monaten nicht mehr. Die Auftragseingänge sind gestiegen und die Unternehmen tun alles, um Warenmangel zu vermeiden, wie der IHS Markit Canada Manufacturing Purchasing Manager Index zeigt.

In Russland betrug die jährliche Inflationsrate in der Woche bis zum 30. August 6,8%, nach 6,7% in der Vorwoche. Damit ist die Teuerung nach Angaben des russischen Wirtschaftsministeriums auf ein Fünfjahreshoch gestiegen.



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