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Pressemitteilung

ARGENTUM: Inflation, Niedrigzins und Strafgebühren

© ARGENTUM

27.08.2021 - Vermögensschutz und Vermögenswachstum sind heute nicht mehr einfach zu realisieren. Zu groß sind die Risiken für Vermögensschäden. Im Fokus der Lösung steht die Aktie. Bei Zeiträumen von über 20 Jahren haben die Anleger:innen jährlich durchschnittliche Renditen von sechs bis neun Prozent erwirtschaftet.


Die Zeiten sind unruhig, und sie werden nicht einfacher. Das trifft Sparer besonders hart. Sie müssen sich und ihr Vermögen vor vielfältigen Risiken schützen. Denn Vermögensschutz und Vermögenswachstum sind heute nicht mehr einfach zu realisieren. Der Dreischritt aus Inflation, Niedrigzins und Strafgebühren ergibt einen unappetitlichen Cocktail für Sparer, der das Vermögen aus dreifacher Hinsicht erheblich schädigen kann. 

Aber warum das? In den nächsten Monaten könnte die Inflationsrate in Deutschland auf knapp fünf Prozent steigen, nachdem die Teuerungsrate im Juli nach einer ersten Schätzung im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent zugenommen hat. In der Eurozone ist die Inflationsrate im Juli über die Marke von zwei Prozent gestiegen, während die US-Inflation mit 5,4 Prozent im Juni auf ein 13-Jahreshoch kletterte. Seit September 2019 müssen Banken, wenn sie Gelder bei der Europäischen Zentralbank parken, dafür 0,5 Prozent Strafzins zahlen. 

Fünf Jahre können 15 Prozent des Vermögens kosten

Beispielrechnung

  • Zeitraum: 5 Jahre
  • Vermögen: 300.000 EUR
  • Strafzinsen: 0,5 Prozent
  • Inflation: 2,5 Prozent
  • Totaler Vermögensverlust: 45.000 EUR

Verfügt eine Person über 300.000 Euro, die sie klassisch und unverzinst auf dem Sparkonto lagert, und werden Strafzinsen in Höhe von 0,5 Prozent bei einer Inflation von 2,5 Prozent fällig, verliert der Anleger rund 9000 Euro im Jahr. Steigen Verwahrentgelte und Inflation, geht der Verlust schnell weiter nach oben. Auf fünf Jahre gesehen verliert der Sparer auf Sparbuch, Tagesgeld und Co. fast 45.000 Euro. Das sind annähernd 15 Prozent des Vermögens – schlicht durch Untätigkeit.

Welche Performance erzielte die Aktie im Vergleich zum Sparbuch?

Aber natürlich können Sparer dem explosiven Gemisch Inflation, Niedrigzins und Strafgebühren entgehen, indem sie sich einfach andere Anlageklassen anschauen. Im Fokus steht die Aktie. Das zeigt das Deutsche Aktieninstitut (DAI). Dessen Rendite-Dreiecke veranschaulichen über einen Zeitraum von 50 Jahren hinweg die historischen jährlichen Durchschnittsrenditen am Aktienmarkt. Das Ergebnis: Nach 15 Jahren liegt man mit einer breitgestreuten Aktienanlage immer im Plus. So konnte man beispielsweise bei einem Anlagezeitraum von 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent im Jahr auf das angelegte Geld erwirtschaften. „Wer beispielsweise seit Anfang 1991 monatlich 50 Euro in einen Dax-Aktiensparplan angelegt hat, konnte sich Ende 2020 über gut 58.000 Euro freuen. Die eingezahlten 18.000 Euro haben in 30 Jahren einen Ertrag von rund 40.000 Euro erwirtschaftet“, heißt es beim DAI.

Besonders wirksam werden Aktieninvestments durch eine breite Streuung

Im Vergleich dazu: Wer beispielsweise Ende 2001 in Gold investierte und Ende 2020 wieder verkaufte, erzielte im Schnitt eine jährliche Kursrendite von 8,7 Prozent. Immobilien sind kein Garant für eine hohe Rendite. Im Durchschnitt stiegen die Immobilienpreise in Deutschland seit bis 2015 um 4,1 Prozent, während Aktien gut zehn Prozent Rendite pro Jahr abwarfen. Bei Kunst wurde im Durchschnitt eine jährliche Rendite von sieben Prozent bei einer durchschnittlichen Haltedauer von elf Jahren realisiert. Zugleich ist Kunst eine illiquide Anlageklasse. Und Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sind hohen Schwankungen unterworfen und eignen sich kaum für sicherheitsorientierte Anleger.

Besonders wirksam werden Aktieninvestments durch eine breite Streuung, etwa im Rahmen eines Dachfonds. Durch die Investments in verschiedene Zielfonds kann der Fondsmanager des Dachfonds die einzelnen abzudeckenden Marktsegmente mit den jeweils attraktivsten Fonds belegen. Auf diese Weise kann praktisch jedes Rendite-Risikoprofil dargestellt werden. Der Vorteil für den Investor liegt in einem breit diversifizierten und aktiv gemanagten Portfolio. Gerade diese Streuung und das aktive Management sind die herausragenden Parameter für die Risikoreduzierung und die Wachstumschancen bei Dachfonds.

Aktives Management begrenzt Verluste und sichert günstige Einstiege

Die Mehrwerte haben Dachfonds in der Covid-19-Krise deutlich gezeigt. Viele aktiv gemanagte Konzepte konnten die schweren Verluste in einem noch annehmbaren Maße begrenzen und dennoch von der Erholung profitieren. Damit sind beispielsweise gut austarierte Dachfonds deutlich im positiven Bereich und haben häufig sogar neue Höchststände erreicht. Entscheidend für den langfristigen und nachhaltigen Erfolg gerade von Dachfonds ist es, so schnell wie möglich auf negative wie positive Implikationen zu reagieren, um vor großen Verlusten und vor großen Aufschwüngen gleichermaßen die Strategie anzupassen. Das begrenzt Verluste und sichert günstige Einstiege. Und der erste Schritt zum Gewinn ist bekanntlich der günstige Einkauf.

Sparer erhöhen die Rendite durch die steuerlichen Vorteile des Dachfonds

Auch steuerlich bieten Dachfonds viele Vorteile. So werden die Kosten des Dachfonds jeden Tag anteilig vom Inventarwert abgezogen. Damit drücken sie direkt den zu versteuernden Gewinn für den Anleger. Der Dachfonds kann im Hinblick auf die steuerlichen Freistellungen im Rahmen des Investmentsteuerreformgesetzes täglich die Aktienquoten aus den Zielfonds nehmen und zu einer Gesamtaktienquote zusammenfassen. Das reduziert die Steuerlast, denn laut dem Steuergesetz sind 30 Prozent aller Gewinne aus Aktienfonds steuerfrei. Bei Mischfonds sind es 15 Prozent. Ein typischer vermögensverwaltender Fonds hat diese Option nicht. Dabei wird jeder Fonds steuerlich einzeln betrachtet und entschieden. Zudem haben Dachfonds den Vorteil, steuerfrei Reallokationen vornehmen zu können. Somit hat der Dachfonds eine aufgeschobene Steuer bis zum Verkauf durch den Kunden. Bei der Vermögensverwaltung kommt es bei jeder Reallokation zum Abzug von Steuern und es wird weniger Geld wieder angelegt. Auf diese Weise erhöht der Sparer also seine Rendite durch die steuerlichen Vorteile des Dachfonds. Das ist in Zeiten von Inflation, Niedrigzins und Strafgebühren ein entscheidender Vorteil.


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