• Asset Standard - Wir bieten Ihnen umfangreiche Informationen für ein Investment in Vermögensverwaltende Fonds und VV-Produkte.
  • Vergleichen Sie mit dem Produktvergleich schnell und übersichtlich Kosten, Konditionen und Performance von bis zu 6 VV-Produkten.
  • Berechnen Sie mit dem Portfolio-Tool die Wertentwicklung und Kennzahlen für eine beliebige Fondszusammenstellung.
Pressemitteilung

DJE: Märkte - Monatskommentar Juni 2021

© DJE Kapital AG

08.07.2021 - Für das zweite Quartal erwarten viele Unternehmen ein hohes Gewinnwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal, das durch Corona stark belastet war. Dies unterstützte die Aktienmärkte im Juni, während die steigenden Produzentenpreise die Inflation weltweit steigen ließ.

Die Aktienmärkte entwickelten sich im Juni überwiegend erfreulich. Der deutsche Aktienindex DAX stieg mit 0,71% nicht ganz so stark wie der breite europäische Index Stoxx Europe 600 mit 1,36%. In den USA gewann der S&P 500 Index um 5,26% hinzu. Der Hongkonger Hang Seng Index schloss den Monat mit einem Plus von 1,99%. Weltweite Aktien kletterten um 4,64% – alle Index-Angaben auf Euro-Basis.

Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar deutlich von 1,223 auf 1,186 USD ab, weil die Marktteilnehmer früher mit möglichen Leitzinserhöhungen seitens der US-Notenbank (Fed) rechnen. Die Mehrheit der Fed-Mitglieder erwartet inzwischen bereits zwei Zinserhöhungen im Jahr 2023, da sich die Inflation in den USA und weltweit zuletzt weiter beschleunigte. In den USA stieg die Inflation auf 5,0% und die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) gegenüber dem Vorjahr auf 3,8%. Letztere verzeichnete damit den stärksten Preisanstieg seit 1992. Im Euroraum stieg die Inflation von 1,6% auf 1,9% und näherte sich damit der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB), während die Kernrate bei 0,9% stabil blieb. Getrieben wurde die Inflation vor allem durch die Produzentenpreise. In Deutschland stiegen diese im Juni mit 7,2% gegenüber dem Vorjahr so stark wie zuletzt 2008. In den USA verteuerten sie sich um 8,7%.

Die EZB erhöhte ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr von 1,5% auf 1,9%, bestätigte aber gleichzeitig, an ihrem Anleihekaufprogramm festzuhalten. Ebenso die Fed: Sie bestätigte ihre Anleihenkäufe und hob ihre Inflationsprognose für 2021 von 2,2% auf 3,0% an. Für 2022 erhöhte sie ihre Prognose jedoch nur leicht von 2,1% auf 2,2%, was darauf hindeutet, dass der aktuell starke Anstieg der Inflation für die Fed ein temporäres Phänomen ist. Der Goldpreis litt unter dem erstarkenden Dollar und gab die Gewinne des Vormonats wieder vollständig ab. Gold verbilligte sich damit deutlich von 1.906 auf 1.765 USD/Feinunze – trotz seines Charakters als Stabilitätsanker in Zeiten steigender Inflation.

Die Aktienmärkte dagegen profitierten vor allem von sich weiter verbessernden Konjunkturindikatoren. Die Einkaufsmanagerindizes für Industrie und Dienstleistungen legten in Deutschland und im Euroraum weiter zu bzw. bestätigten ihr hohes Niveau. In den USA erreichte der Einkaufsmanagerindex für die Industrie den höchsten Stand seit Oktober 2009 und sein Pendant für den Dienstleistungssektor markierte das höchste Niveau seit 1997. Den Aktienmärkten kam auch die Debatte über ein US-Infrastrukturprogramm in Höhe von 950 Mrd. US-Dollar zugute. Positiv wirkten sich auch die Gewinnerwartungen der Unternehmen



Hinweis: Alle veröffentlichten Angaben dienen ausschließlich Ihrer Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Langfristige Erfahrungen und Auszeichnungen garantieren keinen Anlageerfolg. Wertpapiere unterliegen marktbedingten Kursschwankungen, die möglicherweise nicht durch das aktive Management des Vermögensverwalters oder des Anlageberaters ausgeglichen werden können. Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen. Alle Angaben sind mit Sorgfalt und nach bestem Wissen entsprechend dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung gemacht worden. Trotz aller Sorgfalt können sich die Daten inzwischen verändert haben. Weitere Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie auf der Webseite www.dje.de. Der Verkaufsprospekt und weitere Informationen sind in deutscher Sprache kostenlos bei der DJE Investment S.A. oder unter www.dje.de erhältlich. Verwaltungsgesellschaft der Fonds ist die DJE Investment S.A. Vertriebsstelle ist die DJE Kapital AG.




Finden Sie hier weitere Artikel von DJE.



Asset Standard bietet Ihnen umfangreiche Informationen für Ihr Investment in Vermögensverwaltende Fonds und Produkte.

  • Suchen Sie im Produktfinder die Fonds oder Fonds-VV, die zu Ihnen oder Ihren Kunden passen.
  • Vergleichen Sie mit dem Produktvergleich schnell und übersichtlich Kosten, Konditionen, Performance und mehr.
  • Finden Sie in unseren Archiven mit Suchfunktion Nachrichten und Event-Informationen von bestimmten Autoren und Unternehmen.
  • Registrieren Sie sich und profitieren Sie kostenlos von weiteren Funktionen unserer Seite:
    • Erstellen und speichern Sie im User-Bereich Watchlisten.
    • Lesen Sie unsere Reports über VV-Fonds, Stiftungsfonds und Indizes.
    • Laden Sie sich für jeden Fonds unsere professionellen Research-Papers - ProFunds auf den Fondsinformationsseiten herunter.